Das Gute, das Böse und die Digitale Gesellschaft. Diskussion und ScienceTweetUp in der Bundeskunsthalle

Nachtrag 6. Juni 2014: die Dokumentation

Am Donnerstag, 22. Mai 2014, ist es soweit:

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Ranga Yogeshwar moderiert ab 19:00 Uhr den Auftakttalk zur Gesprächsreihe “Follow me” der Deutschen Forschungsgemeinschaft und des Deutschen Museums Bonn “Digitale Welt − Traum oder Alptraum?”. Im Rahmen des Wissenschaftsjahres “Die digitale Gesellschaft” und der Bonner Wissenschaftsnacht diskutieren die prominenten Gäste über Freiheit, Grundrechte und Überwachung im digitalen Raum.

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Zu Gast im Forum in der Bundeskunsthalle sind

Markus Beckedahl, Journalist und Netzaktivist, Betreiber des Blogs netzpolitik.org, @netzpolitik

Timotheus Höttges | Vorstandsvorsitzender Deutsche Telekom AG

Jörn Müller-Quade | Professor für Kryptographie und Sicherheit am KIT Karlsruhe

Caja Thimm | Professorin für Medienwissenschaften an der Universität Bonn, @CThimm

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Twitter #MuseumWeek in der Bundesstadt Bonn ;-)

NACHTRAG 31. März 2014:

Die Deutsche Welle berichtet über die Twitter #MuseumWeek in Bonn mit dem Deutschen Museum Bonn und der Bundeskunsthalle, entwickelt von openmuseum.de:

DIGITALES LEBEN: Ein Museumsbesuch in 140 Zeichen von Judith Nikula

 

Es ist #MuseumWeek in Europa. Aber nicht in Deutschland? Eine kleine Bundesstadt im Rheinland leistet Widerstand. In Bonn wird mitgetwittert bei der europäischen Twitter #MuseumWeek.

Wir twittern analog und digital:

Von Dienstag 25. März bis Sonntag 30. März 2014 ist die Meinung der Besucher gefragt. Auf “Tweet your #MuseumWeek”-Post-its kann jeder seinen Kommentar im Museum direkt vor Ort anheften: Was gefällt Ihnen an der Ausstellung? Was gefällt Ihnen nicht? Warum ist dies Ihr Lieblingsstück der Ausstellung? Oder mögen Sie am liebsten den Kuchen? Oder was immer Sie “twittern” möchten…

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Schreiben Sie Ihre Kommentare auf die Post-its und heften Sie sie an erlaubte Stellen an der Wand, an Vitrinen, an vorbereitete Aufsteller, an Kaffeetassen.

Seien Sie nett und beschädigen bitte nichts. 1000 Dank.

Die Twitter-Accounts der Museen und twitternder Besucher zwitschern dann einige Kommentare ins Netz: aus analog wird digital. Eventuell werden auch einige Gast-Kommentare auf den Museum-Homepages und auf Facebook publiziert.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und Kommentare.

Homepage, Anfahrt, Öffnungszeiten: Bundeskunsthalle & Deutsches Museum Bonn

Facebook: Bundeskunsthalle & Deutsches Museum Bonn

Eine Zeitreise zum Original oder Über das allmähliche Entstehen von Werken beim Remixen

Das “Original” trägt eine majestätische Aura. Es atmet Einzigartigkeit. Aber wann ist ein Werk ein Werk?

Das deutsche Wort “Original” stammt vom lateinischen “origo” und bedeutet Ursprung, Abstammung, Entstehung. Der Schöpfer eines Originals in den Künsten ist ein Künstler. Bereits Renaissance-Künstler signieren ihre Werk. Im folgenden Beispiel sogar besonders originell. Auf dem Pfeil, der im Halse des Heiligen Sebastian steckt, steht:

PETRUS PERUGINUS PINXIT

 

“Pietro Perugina malte es.” Unzweifelbar ist Perugino der Schöpfer, dessen Imagination und Pinsel dieses feine Meisterwerk geschaffen haben.

Und hier drei weitere “Originale”: Weiterlesen

Twisit Florence: TweetUp in der Bundeskunsthalle

Nachtrag: Mehr Dante wagen

Am 6. Februar fand das TweetUp der Max Weber Stiftung in der Bundeskunsthalle Bonn statt. Der Hashtag lautete: #gid14 und steht für die Veranstaltungsreihe “Geisteswissenschaft im Dialog”, die die Max Weber Stiftung gemeinsam mit der der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften initiiert.

Hier finden Sie das Storify zum TweetUp, den Bericht von WDR5 Scala zum Nachhören und die ausführliche Dokumentation des Tweetups als e-magazin:

Der Bilderstream zum TweetUp eingefangen von www.tweetarchivist.com

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Bilder des Tages − Advent 2013

24. Dezember 2013

Bacchiaccha, Madonna mit Kind und Johannesknaben, 1525, Dallas, Museum of Art

Bacchiaccha, Madonna mit Kind und Johannesknaben, 1525, Dallas Museum of Art

Quelle

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Wir wünschen ein frohes Fest, ruhige Tage zwischen den Jahren und ein spannendes Jahr 2014.

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23. Dezember 2013 Weiterlesen

Kulturraum als Neuland? EU-Report “Cultural Access and Participation”

Nun ist es also amtlich: “Die Europäer verlieren das Interesse an der offiziellen Kultur“. So titelten die Deutschen Wirtschafts Nachrichten am 9. November 2013 anlässlich des gerade im Auftrag der Europäischen Kommission erschienenen Special Eurobarometer 399 “Cultural Access and Participation”. In diesem Eurobarometer wird das 400.000.000 € schwere EU-Kulturförderprogramm 2007−2013 evaluiert.

Jenseits der Beurteilung des EU-kulturpolitischen 6-Jahres-Masterplanes (2007−2013 und bald kommt 2014−2020) erlaubt der Report Einblicke in unsere kulturelle Landschaft.

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Im Report geben 44 % der in unserem Land Befragten an, im letzten Jahr mindestens einmal im Museum gewesen zu sein. Andersherum bedeutet dies, dass 56 % innerhalb des letzten Jahres kein einziges Mal einen Fuß in ein Museum gesetzt haben, geschweige denn zwei. Deutschland dümpelt damit im europäischen Museums-Mittelfeld.

The two main reasons for not participating or not participating more in cultural activities are “lack of interest” (the first reason given for five out of the nine activities tested) and “lack of time” (the first reason given for the remaining four activities). [S. 5]

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Die Geocaching-Tour des Deutschen Museum Bonn zum Wissenschaftsjahr 2013

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“Die demografische Chance” lautet das Motto des diesjährigen Wissenschaftsjahres.

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Demografie? Was ist das denn? Ein Blick in Wikipedia gibt uns Auskunft: Demografie ist die Bevölkerungswissenschaft. Sie verrät uns also etwas über Anzahl und die Alterstruktur der Bevölkerung, über das Leben in Deutschland, über Ein- und Auswanderung.

So wissen wir seit der jüngsten Volkszählung, dass in Deutschland 80,2 Millionen Menschen leben, 6,2 Mio. haben davon eine andere Staatsangehörigkeit. Es gibt 40,8 Mio. Wohnungen in denen die Menschen hierzulande wohnen. Reicht das? Etwa 16 % der Bevölkerung sind unter 18 Jahre alt, über 20 % sind 65 und älter. Gleichzeitig steigt die Lebenserwartung. Was bedeutet das für die Zukunft?

Die demografische Entwicklung durchdringt alle unsere Lebensbereiche von Kindergarten, Schule, Arbeit, Wohnen, Stadt, Land. Sie fördert auch die Entwicklung von innovativer Technik bis hin zur Nutzung von Smartphones im Bereich der medizinischen Versorgung.

Demografie erfahren

Die Geocaching-Tour des Deutschen Museum Bonn führt an Orte, die mit den Themen der demografischen Entwicklung verknüpft sind. Mal ganz ernst und dann wieder mit viel Spaß: So wie das Deutsche Museum Bonn selbst sein Thema Wissenschaft und Technik immer ernsthaft und doch unterhaltsam vermittelt.

Der demografische Wandel hat auch die Bildungsarbeit des Deutschen Museums Bonn beeinflusst. Darüber haben die sogar einen eigenen Rap:

Deutsches Museum Bonn, Ahrstraße 45, 53175 Bonn, Telefon: (0228) 302-255, Öffnungszeiten

Die Geocaching-Tour des Deutschen Museum Bonn

Dann kann es ja jetzt losgehen. Am besten nehmt Ihr übrigens das Fahrrad. Das ist auch am nachhaltigsten. Die gesamte Tour dauert dann etwa 2,5 Stunden. Aber bevor Ihr jetzt losfahrt, hier noch einige Hinweise, wie unsere Geocaching-Tour abläuft. Weiterlesen

Vom „Museum der Wünsche“ zum „Netz der Dinge“. Digitales Kuratieren für das Museum der Zukunft

Am 23./24. Mai 2013 fand die MAI-Tagung des LVR statt. Dabei steht MAI für “Museums and the Internet”. Guter Gastgeber war dieses Mal die Bundeskunsthalle Bonn. Thilo Martini hatte dankenswerterweise wieder ein sehr interessantes Programm zusammengestellt. Die Dokumention zur Tagung wird in Kürze erscheinen.

Meine Präsention der Mai-Tagung: