Bilder des Tages – Advent 2014

19. Dezember 2014

Quelle

The Day the Earth stood still ist ein Science Fiction Klassiker von 1951. Die Story passt zum Weihnachtsfest. Der Wortführer der Außerirdischen versucht, die kriegerischen Auseinadersetzungen auf der Erde zu beenden. Er wird erst angschossen, dann getötet, um im Raumschiff wiederausfstanden mit seiner Friedensbotschaft gen Himmel
zu entschwinden.

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18. Dezember 2014

Athanasius Kircher, Mundus subterraneus, Amsterdam 1665

Athanasius Kircher, Mundus subterraneus, Amsterdam 1665

Anathasius Kircher (1602–1680) war ein berühmter Gelehrter und Netzwerker seiner Zeit. Seine Werke waren so populär, dass er sich von ihrem Verkauf finanzieren konnte. Er hatte viele Theorien zu Themen aus Medizin, Geologie, Mathematik, Musik, Farbenlehre. Vielleicht war er der letzte Vorwissenschaftler – mit ausgeprägtem Hang für schöne Modelle. Hier erklärt er das Erdinnere mit heißem Kernfeuer, dass sich wie ein Adersystem ausbreitet und schließlich auf der Erde in Vulkanen mündet und sie speist.

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17. Dezember 2014

Frans_Verbeeck_Der_Narrenhandel

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Zum Ölgemälde von Frans Verbeek (ca. 1510–1570) Der Narrenhandel höre ich Bertold Brecht Lied von der Unzulänglichkeit menschlichen Strebens.

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Museum öffne Dich: Digitales Kuratieren und Open-Contentstrategien

Meine Slides zum Vortrag zur Tagung “Das Museum von Babel. Wissen und Wissensvermittlung in der digitalen Gesellschaft” im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2014 “Die digitale Gesellschaft”. Fachkonferenz, 12.-14. November 2014, Frankfurt am Main

 

History calling: Der digitale Denkmalpfad des LVR-Industriemuseum Engelskirchen

Stellen Sie sich vor, Ihr Mobiltelefon klingelt und Friedrich Engels möchte Sie sprechen … Geht nicht!, sagen Sie. Geht doch. Für das LVR-Industriemuseum entwickeln wir gerade einen analogen und digitalen Denkmalpfad am Standort Engelskirchen und wecken Geschichte zum Leben. Hier am Standort Engelskirchen sind Geschichten über den Gründer der Fabrik Friedrich Engels sen., seinen gleichnamigen Sohn Friedrich Engels jun. – mit Karl Marx Verfasser des Kommunistischen Manifestes –, die Baumwollspinnerei Ermen & Engels, die Auswirkung der Industrialisierung auf die Menschen, die Region und die Welt verborgen und können entdeckt werden.

Baumwollspinnerei Ermen & Engels, gegründet 1837

An etwa 20 Stationen erwarten die Besucher analoge Tafel und digitale Geschichten, die mit dem Smartphone oder Tablet empfangen werden. Basis des digitalen Denkmalpfades ist das Blog [hier geht's lang:] ermenundengels.de. Das Gelände der ehemaligen Baumwollspinnerei samt Fabrikantenvilla und Nebengebäuden kann dann auch außerhalb der Öffnungszeiten des Museums erfahren und erschlossen werden. Verstecken werden wir auch einen Geocache. Angelegt als Multi-Cache müssen an mehreren Stationen Rätsel gelöst werden, um den genauen Standort des Caches herauszufinden.

Ermen & Engels, Fabrikanlage, Aufnahme ca. 1868

Ermen & Engels, Fabrikanlage, Aufnahme ca. 1868

Gestartet wird der Denkmalpfad im Außengelände des LVR-Industriemuseum Standort Engelskirchen im Herbst/Winter 2014/15. Wir sind gespannt und freuen uns auf viele Besucher – auf Sie, auf Dich, auf Euch.

 

Das Gute, das Böse und die Digitale Gesellschaft. Diskussion und ScienceTweetUp in der Bundeskunsthalle

Nachtrag 6. Juni 2014: die Dokumentation

Am Donnerstag, 22. Mai 2014, ist es soweit:

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Ranga Yogeshwar moderiert ab 19:00 Uhr den Auftakttalk zur Gesprächsreihe “Follow me” der Deutschen Forschungsgemeinschaft und des Deutschen Museums Bonn “Digitale Welt − Traum oder Alptraum?”. Im Rahmen des Wissenschaftsjahres “Die digitale Gesellschaft” und der Bonner Wissenschaftsnacht diskutieren die prominenten Gäste über Freiheit, Grundrechte und Überwachung im digitalen Raum.

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Zu Gast im Forum in der Bundeskunsthalle sind

Markus Beckedahl, Journalist und Netzaktivist, Betreiber des Blogs netzpolitik.org, @netzpolitik

Timotheus Höttges | Vorstandsvorsitzender Deutsche Telekom AG

Jörn Müller-Quade | Professor für Kryptographie und Sicherheit am KIT Karlsruhe

Caja Thimm | Professorin für Medienwissenschaften an der Universität Bonn, @CThimm

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Twitter #MuseumWeek in der Bundesstadt Bonn ;-)

NACHTRAG 31. März 2014:

Die Deutsche Welle berichtet über die Twitter #MuseumWeek in Bonn mit dem Deutschen Museum Bonn und der Bundeskunsthalle, entwickelt von openmuseum.de:

DIGITALES LEBEN: Ein Museumsbesuch in 140 Zeichen von Judith Nikula

 

Es ist #MuseumWeek in Europa. Aber nicht in Deutschland? Eine kleine Bundesstadt im Rheinland leistet Widerstand. In Bonn wird mitgetwittert bei der europäischen Twitter #MuseumWeek.

Wir twittern analog und digital:

Von Dienstag 25. März bis Sonntag 30. März 2014 ist die Meinung der Besucher gefragt. Auf “Tweet your #MuseumWeek”-Post-its kann jeder seinen Kommentar im Museum direkt vor Ort anheften: Was gefällt Ihnen an der Ausstellung? Was gefällt Ihnen nicht? Warum ist dies Ihr Lieblingsstück der Ausstellung? Oder mögen Sie am liebsten den Kuchen? Oder was immer Sie “twittern” möchten…

postitsprobe

Schreiben Sie Ihre Kommentare auf die Post-its und heften Sie sie an erlaubte Stellen an der Wand, an Vitrinen, an vorbereitete Aufsteller, an Kaffeetassen.

Seien Sie nett und beschädigen bitte nichts. 1000 Dank.

Die Twitter-Accounts der Museen und twitternder Besucher zwitschern dann einige Kommentare ins Netz: aus analog wird digital. Eventuell werden auch einige Gast-Kommentare auf den Museum-Homepages und auf Facebook publiziert.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und Kommentare.

Homepage, Anfahrt, Öffnungszeiten: Bundeskunsthalle & Deutsches Museum Bonn

Facebook: Bundeskunsthalle & Deutsches Museum Bonn

Eine Zeitreise zum Original oder Über das allmähliche Entstehen von Werken beim Remixen

Das “Original” trägt eine majestätische Aura. Es atmet Einzigartigkeit. Aber wann ist ein Werk ein Werk?

Das deutsche Wort “Original” stammt vom lateinischen “origo” und bedeutet Ursprung, Abstammung, Entstehung. Der Schöpfer eines Originals in den Künsten ist ein Künstler. Bereits Renaissance-Künstler signieren ihre Werk. Im folgenden Beispiel sogar besonders originell. Auf dem Pfeil, der im Halse des Heiligen Sebastian steckt, steht:

PETRUS PERUGINUS PINXIT

 

“Pietro Perugina malte es.” Unzweifelbar ist Perugino der Schöpfer, dessen Imagination und Pinsel dieses feine Meisterwerk geschaffen haben.

Und hier drei weitere “Originale”: Weiterlesen

Twisit Florence: TweetUp in der Bundeskunsthalle

Nachtrag: Mehr Dante wagen

Am 6. Februar fand das TweetUp der Max Weber Stiftung in der Bundeskunsthalle Bonn statt. Der Hashtag lautete: #gid14 und steht für die Veranstaltungsreihe “Geisteswissenschaft im Dialog”, die die Max Weber Stiftung gemeinsam mit der der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften initiiert.

Hier finden Sie das Storify zum TweetUp, den Bericht von WDR5 Scala zum Nachhören und die ausführliche Dokumentation des Tweetups als e-magazin:

Der Bilderstream zum TweetUp eingefangen von www.tweetarchivist.com

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Bilder des Tages − Advent 2013

24. Dezember 2013

Bacchiaccha, Madonna mit Kind und Johannesknaben, 1525, Dallas, Museum of Art

Bacchiaccha, Madonna mit Kind und Johannesknaben, 1525, Dallas Museum of Art

Quelle

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Wir wünschen ein frohes Fest, ruhige Tage zwischen den Jahren und ein spannendes Jahr 2014.

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23. Dezember 2013 Weiterlesen

Kulturraum als Neuland? EU-Report “Cultural Access and Participation”

Nun ist es also amtlich: “Die Europäer verlieren das Interesse an der offiziellen Kultur“. So titelten die Deutschen Wirtschafts Nachrichten am 9. November 2013 anlässlich des gerade im Auftrag der Europäischen Kommission erschienenen Special Eurobarometer 399 “Cultural Access and Participation”. In diesem Eurobarometer wird das 400.000.000 € schwere EU-Kulturförderprogramm 2007−2013 evaluiert.

Jenseits der Beurteilung des EU-kulturpolitischen 6-Jahres-Masterplanes (2007−2013 und bald kommt 2014−2020) erlaubt der Report Einblicke in unsere kulturelle Landschaft.

weserblick

Im Report geben 44 % der in unserem Land Befragten an, im letzten Jahr mindestens einmal im Museum gewesen zu sein. Andersherum bedeutet dies, dass 56 % innerhalb des letzten Jahres kein einziges Mal einen Fuß in ein Museum gesetzt haben, geschweige denn zwei. Deutschland dümpelt damit im europäischen Museums-Mittelfeld.

The two main reasons for not participating or not participating more in cultural activities are “lack of interest” (the first reason given for five out of the nine activities tested) and “lack of time” (the first reason given for the remaining four activities). [S. 5]

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